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Klammergeräte für Holzfaser- und Weichfaser-Dämmplatten – Effiziente Befestigung
Breitrückenklammergeräte für Holzfaser- und Weichfaser-Dämmplatten auswählen
Für die Befestigung geeigneter Holzfaser- und Weichfaser-Dämmplatten können je nach Konstruktion Breitrückenklammern eingesetzt werden. Durch ihren breiten Rücken verteilt sich die Kraft auf eine größere Auflagefläche als bei schmaleren Klammerausführungen.
Für die professionelle Verarbeitung werden spezielle Breitrückenklammergeräte eingesetzt. Welches Gerät und welche Klammer geeignet sind, hängt jedoch von der jeweiligen Platte, dem Bauteilaufbau und den technischen Vorgaben für die Konstruktion ab.
Eine Übersicht geeigneter Geräte finden Sie in unserer Kategorie Breitrückenklammergeräte.
Warum werden Breitrückenklammern bei Dämmplatten eingesetzt?
Bei geeigneten Holzfaser-, Weichfaser- und anderen Plattenwerkstoffen ist eine ausreichend große Auflagefläche des Befestigungsmittels wichtig.
Breitrückenklammern besitzen dafür einen breiten Klammerrücken. Dadurch lässt sich die Kraft beim Befestigen auf eine größere Fläche des Plattenwerkstoffes verteilen.
Ob Breitrückenklammern für eine konkrete Dämmplatte und Konstruktion verwendet werden dürfen und welche Abmessungen erforderlich sind, richtet sich nach den jeweiligen technischen Vorgaben.
Welches Breitrückenklammergerät wird benötigt?
Das Klammergerät sollte erst ausgewählt werden, wenn feststeht, welche Breitrückenklammer verarbeitet werden soll.
Dabei sind insbesondere folgende Punkte zu berücksichtigen:
- Klammertyp und technische Abmessungen
- benötigter Klammerlängenbereich
- Materialausführung der Klammer
- Arbeitsbereich des Klammergerätes
- Arbeitsdruck und Luftbedarf
- vorgesehene Anwendung
Nicht jedes Breitrückenklammergerät verarbeitet sämtliche verfügbaren Klammerlängen. Vor der Geräteauswahl sollten deshalb die technischen Daten von Klammer und Gerät miteinander abgeglichen werden.
Welche Breitrückenklammer wird benötigt?
Die Auswahl der Breitrückenklammer richtet sich nach der jeweiligen Befestigungsaufgabe.
Entscheidend sind unter anderem:
- Art und Dicke der Platte
- Aufbau der Konstruktion
- Untergrund beziehungsweise Unterkonstruktion
- erforderliche Verankerung
- vorgesehene Befestigungsabstände
- erforderlicher Korrosionsschutz
- technische Vorgaben des jeweiligen Systems
Eine pauschale Klammerlänge lässt sich deshalb nicht allein aus der Dicke der Dämmplatte ableiten.
Unsere verfügbaren Ausführungen finden Sie in der Kategorie Breitrückenklammern.
Welche Klammerlänge ist für Dämmplatten richtig?
Die erforderliche Klammerlänge hängt vom gesamten Bauteilaufbau ab. Neben der Plattendicke muss insbesondere berücksichtigt werden, wie weit das Befestigungsmittel in der vorgesehenen Unterkonstruktion verankert werden muss.
Bei der Dimensionierung sind die technischen Vorgaben für das verwendete Platten- beziehungsweise Befestigungssystem maßgeblich.
Deshalb sollte nicht nach einer allgemeinen Formel wie „Plattendicke plus eine bestimmte Klammerlänge“ gearbeitet werden.
Verzinkte oder Edelstahl-Breitrückenklammern?
Neben den Abmessungen muss die Materialausführung der Klammer zur jeweiligen Anwendung passen.
Je nach Konstruktion und Umgebungsbedingungen kommen beispielsweise verzinkte oder rostfreie Breitrückenklammern infrage.
Zu berücksichtigen sind unter anderem:
- Einbauort
- Feuchtebeanspruchung
- Korrosionsanforderungen
- konstruktive Vorgaben
- Anforderungen des verwendeten Systems
Gerade bei Anwendungen mit erhöhter Feuchtebeanspruchung sollte der erforderliche Korrosionsschutz vor der Verarbeitung geprüft werden.
Breitrückenklammergerät richtig einstellen
Für eine saubere Verarbeitung müssen Gerät, Klammer und Arbeitsdruck aufeinander abgestimmt sein.
Der Arbeitsdruck sollte innerhalb des vom Gerätehersteller vorgesehenen Bereichs liegen. Bei entsprechend ausgestatteten Geräten kann zusätzlich die Eintreibtiefe angepasst werden.
Die Klammer sollte entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Anwendung gesetzt werden. Ein unnötig hoher Arbeitsdruck kann zu einem zu tiefen Eintreiben führen.
Vor Beginn größerer Flächen empfiehlt sich deshalb eine Probebefestigung an einem geeigneten Musterstück.
Typische Fehler bei der Auswahl
Probleme entstehen häufig nicht durch das Klammergerät selbst, sondern durch eine ungeeignete Kombination aus Befestigungsmittel, Gerät und Konstruktion.
Typische Fehler sind:
- ungeeignete Klammerabmessungen
- falscher Klammerlängenbereich
- nicht zum Gerät passende Klammern
- ungeeignete Materialausführung
- falsch eingestellter Arbeitsdruck
- nicht beachtete System- oder Herstellervorgaben
Deshalb sollte zunächst das benötigte Befestigungsmittel bestimmt und anschließend das dazu passende Klammergerät ausgewählt werden.
Fazit: Breitrückenklammer und Gerät als System auswählen
Breitrückenklammergeräte ermöglichen die professionelle Verarbeitung geeigneter Breitrückenklammern bei Holzfaser-, Weichfaser- und anderen dafür vorgesehenen Plattenwerkstoffen.
Entscheidend ist die richtige Abstimmung von Platte, Konstruktion, Breitrückenklammer und Klammergerät. Klammerlänge und Materialausführung sollten nicht pauschal gewählt werden, sondern nach den technischen Anforderungen der jeweiligen Anwendung.
Steht die benötigte Breitrückenklammer fest, kann anschließend das dazu passende Breitrückenklammergerät ausgewählt werden.